Ablauf der Anwaltsberatung

In der Regel findet zunächst ein Beratungsgespräch statt. Endet das Mandat bereits nach dieser ersten Beratung und Sie sind zufrieden, sind wir es auch.

Oder aber Sie beauftragen uns im Weiteren mit Ihrer außergerichtlichen oder gerichtlichen Vertretung beziehungsweise einer längerfristigen, begleitenden Beratung. Näheres zu den hierbei anfallenden Kosten und unserem Grundsatz der Kostentransparenz finden Sie hier.

Die Vorbereitung des Beratungsgesprächs

Bereits bei der telefonischen Terminvereinbarung informieren wir Sie, welche Unterlagen Sie zu unserem ersten gemeinsamen Termin mitbringen sollten und welche zusätzlichen Informationen noch hilfreich wären.

Das Beratungsgespräch

Im Beratungsgespräch schildern Sie ausführlich die Details Ihres Anliegens und ich höre sorgfältig zu. Sie erhalten eine umfassende und verständliche Bewertung der Rechtslage, eine Darstellung aller in Frage kommenden Handlungsmöglichkeiten und welche Kosten damit verbunden wären. Nicht zuletzt erhalten Sie Hilfe dabei, die Möglichkeiten und Risiken einzuschätzen und die richtige Entscheidung zu treffen.

Das weitere Vorgehen: Außergerichtliche oder gerichtliche Problemlösung

Wünschen Sie nach der Beratung eine weitere anwaltliche Vertretung, erfolgt zunächst eine Analyse, ob eine außergerichtliche Durchsetzung Ihre Ansprüche erfolgversprechend ist. Ist dies der Fall, erfolgt zunächst der Versuch außergerichtlich durch Verhandlung mit der Gegenseite eine Lösung zu finden. Führen die außergerichtlichen Gespräche nicht zum Ziel, so entscheiden wir - unter Bewertung der Chancen und Risiken und Berücksichtigung der Kostenfrage - ob Ihr Anspruch vor dem Arbeitsgericht durchgesetzt werden soll. Bei Gericht wird dann zunächst ein sogenannter Gütetermin vor nur einem Richter durchgeführt. Ziel der Güteverhandlung ist eine Beilegung des Rechtsstreits durch eine Einigung der Parteien. Dies stellt in der Praxis auch den weitaus häufigsten Fall dar. Ist eine Einigung nicht zu erzielen, findet die streitige Verhandlung im sogenannten Kammertermin vor einem hauptamtlichen und zwei ehrenamtlichen Richtern statt. Zumeist wird dieser Kammertermin einige Wochen später anberaumt. Im Vorfeld haben die Parteien Zeit, den Kammertermin durch ausführliche Schriftsätze vorzubereiten. Nach dem Kammertermin entscheidet das Gericht per Urteil.


Sie entscheiden über das "Wie" der außergerichtlichen oder gerichtlichen Vertretung

Wichtig ist, dass Sie sich mit der gewählten Vorgehensweise wohl fühlen.

Deshalb entscheiden Sie nach entsprechender Beratung

  • ob Sie außergerichtlich mit im Vordergrund stehen möchten,
  • ob ich für Sie agiere und Sie im Hintergrund bleiben möchten,
  • oder Sie sich im Hintergrund so vorbereiten lassen, dass Sie die außergerichtlichen Gespräche/Verhandlungen mit Ihrem Arbeitgeber selbst führen können. Dass Sie anwaltlich beraten sind, wird dann nach außen hin nicht sichtbar. Dieses Vorgehen bietet sich vor allem an, wenn die Situation nicht eskalieren und das Verhältnis zum Arbeitgeber keinesfalls durch rechtliche Auseinandersetzungen belastet werden soll.

Hat das Gericht nicht das persönliche Erscheinen der Partei angeordnet, ist auch vor Gericht ein Erscheinen des Mandanten oft vermeidbar und der Termin kann nur vom Anwalt wahrgenommen werden. Auch hier entscheiden Sie - nach ausführlicher Beratung - über die konkrete Vorgehensweise.