Ablauf der Anwaltsberatung

Für die meisten Arbeitnehmer ist das Arbeitsverhältnis existentiell wichtig. Wenn Sie Fragen zu Ihrem Arbeitsverhältnis haben und nicht genau wissen, was Sie wollen und was möglich ist, rufen Sie an, mailen Sie oder nutzen Sie das Kontaktformular. Im Rahmen einer kostenlosen und unverbindlichen telefonischen Ersteinschätzung erfahren Sie, wie wir Ihnen rechtlich weiterhelfen können.

In der Regel findet zunächst ein Erstberatungsgespräch statt. Endet das Mandat dann bereits nach der ersten Beratung und Sie sind zufrieden, sind wir es auch.

Oder Sie beauftragen uns mit Ihrer außergerichtlichen oder gerichtlichen Vertretung beziehungsweise einer längerfristigen Beratung. Näheres zu den Kosten und unserem Grundsatz der Kostentransparenz finden Sie hier.

Die Vorbereitung des Beratungsgesprächs

Bei unserer telefonischen Terminvereinbarung informieren wir Sie bereits, welche Unterlagen Sie zu unserem ersten gemeinsamen Termin mitbringen sollten und welche zusätzlichen Informationen noch hilfreich wären.

Der Beratungstermin

  • Im Beratungstermin schildern Sie ausführlich die Details Ihres Anliegens und ich höre sorgfältig zu.
  • Sie übergeben uns alle erforderlichen Unterlagen.
  • Sie erhalten eine umfassende und verständliche Bewertung der Rechtslage, eine Darstellung aller in Frage kommenden Handlungsmöglichkeiten und welche Kosten damit verbunden wären. Nicht zuletzt erhalten Sie Hilfe dabei, die richtige Entscheidung zu treffen.

Das weitere Vorgehen

Außergerichtliche Problemlösung

Wünschen Sie nach der Beratung auch eine anwaltliche Vertretung, ist zunächst zu erörtern, ob Ihre Ansprüche außergerichtlich durchgesetzt werden können. Dann erfolgt zunächst der Versuch außergerichtlich durch Gespräche mit der Gegenseite eine Lösung zu finden.

Sie entscheiden über das "Wie" der außergerichtlichen oder gerichtlichen Vertretung

Wichtig ist, dass Sie sich mit der Vorgehensweise wohl fühlen. Deshalb entscheiden Sie nach der Beratung

  • ob Sie mit mir im Vordergrund stehen möchten,
  • ich für Sie agiere und Sie im Hintergrund bleiben möchten,
  • oder Sie sich im Hintergrund so vorbereiten lassen, dass Sie die außergerichtlichen Gespräche/Verhandlungen mit Ihrem Arbeitgeber selbst führen können. Dass Sie anwaltlich beraten sind, wird dann nach außen hin nicht sichtbar. Dieses Vorgehen bietet sich vor allem an, wenn die Situation nicht eskalieren und das Verhältnis zum Arbeitgeber keinesfalls durch rechtliche Auseinandersetzungen belastet werden soll.

Vor dem Arbeitsgericht

Führen die außergerichtlichen Gespräche nicht zum Ziel, so entscheiden wir - unter Bewertung der Chancen und Risiken und Berücksichtigung der Kostenfrage - ob Ihr Anspruch vor dem Arbeitsgericht durchgesetzt werden soll. Dort wird dann zunächst ein sogenannter Gütetermin vor nur einem Richter durchgeführt. Nehmen Sie an dem Termin teil, bereite ich Sie auf den Termin sorgfältig vor. Häufig ist das persönliche Erscheinen vor Gericht als Mandant aber auch vermeidbar und der Gerichtstermin wird nur von der Anwaltsseite wahrgenommen. Ziel der Güteverhandlung ist eine Beilegung des Rechtsstreits durch eine Einigung der Parteien. Das stellt in der Praxis auch den weitaus häufigsten Fall dar. Ist eine Eingigung nicht zu erzielen, findet die streitige Verhandlung im sogenannten Kammertermin vor einem hauptamtlichen und zwei ehrenamtlichen Richtern statt. Zumeist wird dieser Kammertermin einige Wochen später anberaumt. Im Vorfeld haben die Parteien dann Zeit den Termin durch ausführliche Schriftsätze vorzubereiten.