Aktuelles

Krankschreibung nach Eigenkündigung durch den Arbeitnehmer

Kündigt ein Arbeitnehmer sein Arbeitsverhältnis und wird er am Tag der Kündigung arbeitsunfähig krankgeschrieben, kann dies den Beweiswert der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung insbesondere dann erschüttern, wenn die bescheinigte Arbeitsunfähigkeit passgenau die Dauer der Kündigungsfrist umfasst.

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Kurzarbeit zur Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen während der Corona-Krise

Durch die Covid-19-Pandemie bedingte Auftrags- und Lieferengpässe wie auch staatliche Schutzmaßnahmen führen bei vielen Arbeitgebern zu einem deutlichen Arbeitsausfall und häufig zu finanziellen Schwierigkeiten.

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Verzicht des Arbeitgebers auf die Probezeit

Der allgemeine Kündigungsschutz, wonach der Arbeitgeber für die Kündigung einen Grund braucht, greift nach dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG) erst, nachdem das neue Arbeitsverhältnis sechs Monate besteht (Wartezeit).

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Sachgrundlose Befristung - Vorbeschäftigung

Wird ein Arbeitnehmer 22 Jahre nach der Beendigung seines Arbeitsverhältnisses erneut bei demselben Arbeitgeber eingestellt, gelangt das in § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG bestimmte Verbot der sachgrundlosen Befristung nach einer Vorbeschäftigung in verfassungskonformer Auslegung der Vorschrift regelmäßig nicht zur Anwendung.

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Kein Urlaubsanspruch bei unbezahltem Sonderurlaub

Entsteht während eines unbezahlten Sonderurlaubs ein Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub?

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Entgeltfortzahlung - Einheit des Verhinderungsfalls

Der gesetzliche Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall ist auch dann auf die Dauer von sechs Wochen beschränkt, wenn während bestehender Arbeitsunfähigkeit eine neue, auf einem anderen Grundleiden beruhende Krankheit auftritt, die ebenfalls Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat (Grundsatz der Einheit des Verhinderungsfalls). Ein neuer Entgeltfortzahlungsanspruch entsteht nur, wenn die erste krankheitsbedingte Arbeitsverhinderung bereits zu dem Zeitpunkt beendet war, zu dem die weitere Erkrankung zur Arbeitsunfähigkeit führte.

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Der Europäische Gerichtshof zum Verfall von Urlaubsansprüchen

Ein Arbeitnehmer darf seine erworbenen Ansprüche auf bezahlten Jahresurlaub nicht automatisch deshalb verlieren, weil er keinen Urlaub beantragt hat.

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Das Bundesarbeitsgericht zum Verfall von Urlaubsansprüchen - Obliegenheiten des Arbeitgebers

Der Anspruch eines Arbeitnehmers auf bezahlten Jahresurlaub erlischt in der Regel nur dann am Ende des Kalenderjahres, wenn der Arbeitgeber ihn zuvor über seinen konkreten Urlaubsanspruch und die Verfallfristen belehrt und der Arbeitnehmer den Urlaub dennoch aus freien Stücken nicht genommen hat.

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Der Karneval/Fasching am Arbeitsplatz und das Arbeitsrecht

Nicht einmal in den Karnevals- und Faschingshochburgen Köln, Düsseldorf, Mainz, etc. gibt es einen allgemeinen Anspruch auf „Karnevalsfrei“. Denn es handelt sich hier nicht um gesetzliche Feiertage, an denen der Arbeitnehmer einen Anspruch auf bezahlte Freistellung hat, sondern um normale Arbeitstage.

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